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Der Crowdfunding Blog


EL-CO Konkursverfahren trifft Mitbewerber: Crowdinvestments in Gefahr?

Das war der Titel eines Beitrages in den Immo7News vom Freitag, 17.06.2022. Zuerst: EL-CO ist ein Multi-Projektträger eines Mitbewerbers, über den kurzzeitig der Konkursantrag schwebte. Der Konkurs konnte in letzter Sekunde abgewendet werden. Da wir wissen, dass viele Crowd Investoren sowohl bei uns als auch bei Mitbewerber-Plattformen investiert sind, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Unterschiede zwischen Plattformen herauszuarbeiten. Gleich vorweg: Wir sind nicht frei von Problemzonen. Aber unsere sind anders gelagert, darauf möchte ich eingehen.

Die schönen und großen Projektträger sind sicherer. Große Wertpapierprospekte sind sicherer“. Das bekomme ich oft zu hören und gleichzeitig ist das eine Mähr. Sonst würde es Fälle wie diesen, oder Wienwert nicht gegeben haben. Auch größere Projektträger kommen ab und zu in Schwierigkeiten. Und wenn, dann tut es besonders weh! Unsere Geschäftsstrategie ist es, dass wir nur wenige Projekte eines Projektträgers gleichzeitig finanzieren. Im Gegenständlichen Fall wurden 11 (!) Projekte gleichzeitig mit einem Gesamtobligo von 8,6 Mio. finanziert (alle diese Informationen sind öffentlich auf der Website zugänglich).

Das wäre für unser Risikoverständnis viel zu viel. Wir haben zwar 2-3 Projektträger, die auch schon 10 und mehr Projekte finanziert haben, jedoch wurden jeweils schon viele zurückbezahlt, sodass gleichzeitig jeweils „nur“ 3-4 Projekte laufen. Daraus resultiert, dass das Gesamtobligo einiger weniger unserer Kunden maximal 3-4 Mio. beträgt. Kunden, die schnell wachsen und die mehr Kapitalbedarf haben, haben wir wissentlich zu Mitbewerbern ziehen lassen. Eine Betrachtung des Gesamtobligos einer Firmengruppe ist für uns also essenziell.

Wir predigen unseren Anlegern Diversifikation: „Diversifizieren Sie in möglichst viele Projekte, um das Risiko zu minimieren“. Folglich macht es keinen Sinn, in viele Projekte ein und derselben Firmengruppe zu investieren! Und so wollen und müssen wir auch breit bei unseren Angeboten aufgestellt sein. Deswegen führen unsere Projekte oft außerhalb von Wien in die Bundesländer, wo – zugegeben – die Projekte manchmal weniger schön oder spektakulär sind. Aber dafür werden sie vielleicht mit mehr Aufmerksamkeit und Sorgfalt betrieben. Weiters sind wir stark in Deutschland und der Schweiz aufgestellt, wo wir regelmäßig Projekte auch aus anderen Märkten platzieren. Um solche Projekte zu haben, unterhalten wir eine vergleichsweise teure Vertriebsmannschaft, die diese Regionen bearbeitet. Denn nur dadurch sind wir in der Lage viele Projekte auch außerhalb Wiens und auch in unseren Nachbarländern zu akquirieren, zu prüfen und um zu setzen. Die Voraussetzung für die Diversifikation durch die Anleger ist die Diversifikation unserer Angebote auf der Plattform hinsichtlich Projektträger und Regionen!



„Unsere Produkte haben Sicherheiten“, wird andernorts behauptet. Nicht von uns, denn im Crowdinvesting Regime sind nur Veranlagungen mit qualifiziertem Rangrücktritt möglich. Solche Investitionen sind per se nicht sicher, deswegen nennen wir sie klar und unumwunden “Risikokapital“. Im vorliegenden Fall wurden viele Projekte mit einer Patronatserklärung des wirtschaftlichen Eigentümers der zeitweilig insolventen Firmengruppe ausgestattet. Bei dagobertinvest nennen wir solche Instrumente Sicherungsmittel, die weniger hart sind, aber dafür von uns weiter gestreut werden (zu Muttergesellschaften, Schwestergesellschaften, Geschäftsführern und den wirtschaftlichen Eigentümern). Somit laufen nicht alle unsere Sicherungsmittel bei einem Individuum zusammen. Und das schafft, Sie werden es erraten, wieder mehr Sicherheit.

Echte Sicherheiten können wir hoffentlich bald präsentieren, wenn wir unser Geschäftsmodell switchen und eine von der FMA konzessionierte Schwarmfinanzierungsdienstleistung erbringen. Erst im Rahmen der ECSP-VO wird die Gestaltung von echten, banküblichen Sicherheiten bei Crowdinvestments möglich. Aus diesen Überlegungen haben wir als eine der ersten Plattformen im deutschsprachigen Raum auch den Antrag auf Lizenzerteilung gestellt. Durch die zukünftige Positionierung als Kreditplattform können wir dann echte Sicherheiten bei den Projektträgern gestalten. Darauf freuen wir uns schon sehr und die Vorbereitungen dazu laufen schon seit Monaten.

Ich selbst und viele meiner Kollegen und Mitarbeiter wurden in Banken sozialisiert. Das bedeutet, dass wir viele Überlegungen für grundsätzliche Risikovermeidung angestellt haben. Wahrscheinlich liegen diese Unterschiede nicht klar am Tisch, sondern wirken meist verborgen. Aktuell haben wir 254 Projekte präsentiert von denen 98 bereits zurückbezahlt wurden. Nicht optimal läuft bei uns, dass wir viele Verspätungen zu verzeichnen haben. Verspätungen bedeuten, dass wir in Kenntnis der Sachlage von einer späteren Zahlung ausgehen, nicht aber von einem Ausfall. Auch wenn diese Verspätungen als Folgen von Corona (Verzögerungen bei Behörden, bei Banken usw.) und aktuell durch die Unterbrechung von Lieferketten meistens erklärbar und nachvollziehbar sind, so kommen Verspätungen bei Anlegern nicht gut an. Oftmals werden Verspätungen dann mit Ausfall gleichgesetzt, was falsch und auch manchmal realitätsfern ist.

Uns ist klar, dass es mitunter zu einem Liquiditätsproblem kommen kann: Wenn man eine Veranlagung auf 24 Monate abgeschlossen hat, so kann es (trotz höherer Zinsen) im Einzelfall unpassend sein, länger auf die Rückzahlung zu warten. Dieses Problem haben wir erkannt und deswegen werden bald eine Lösung für einen Sekundärmarkt präsentieren, wo man als Anleger Forderungen aus unseren Nachrangdarlehen einfach zum Verkauf anbieten wird können.

Ich habe heute einen Bogen gespannt: Nicht, um mit dem Finger auf Mitbewerber zu zeigen, sondern um klarzumachen, worin Unterschiede bei der Herangehensweise liegen. Beim Immobilien Crowdinvesting gibt es Risiken. Diese sind zwar gegenüber anderen Crowdinvestments deutlich geringer, aber sie sind da. Selten werden sie schlagend. Die Aufgabe der Plattformen ist, die Risiken aufzuspüren und so weit wie möglich zu reduzieren. In den Fällen, wo Risiko schlagend wird, ist es Aufgabe der Plattform darauf zu reagieren und die Anleger auf ihrem Weg bis zur Rückzahlung bestmöglich zu begleiten. Aus meiner Wahrnehmung wurde das auch im Falle von EL-CO sehr gut und verantwortungsvoll gemacht. Die Beschreibung dessen, dass es trotz aller Ähnlichkeit unserer Geschäftsmodelle doch teilweise gravierende Unterschiede im Detail gibt, das war das Ziel dieses Aufsatzes.

Ihr Mag. Andreas Zederbauer







EL-CO Konkursverfahren trifft Mitbewerber: Crowdinvestments in Gefahr?







Crowdinvesting-Plattform

dagobertinvest gmbh

www.dagobertinvest.at


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Geschäftsführer


Mag. Andreas Zederbauer

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Unser Team liegt mit einem Durchschnittsalter von 42 Jahren exakt im Durchschnittsalter der Österreichischen Bevölkerung. In der sehr jungen Crowdinvesting Szene sind wir aber „die Oldies“. Dies erachten wir aber durchwegs als Vorteil, weil jeder seine langjährige Berufs- und Erfahrungssammlung einbringt, meist aus Banken.


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